WISSENSCHAFT – Mein Boss hat gesagt …

Mein(e) Boss(in) hat gesagt, dass
sie die die NATUR als großes WUNDER wahrnimmt, das sie immer wieder überraschen würde. Vor kurzem wurde in einem Radiobeitrag (das nennt man heute Podcast) der Abteilung Wissenschaft vom Bayerischen Rundfunk ein echtes Fabeltier vorgestellt – DER NACKTMULL. Obwohl sie u. a. Biologie studiert hat, kannte sie dieses Tier nicht

Das war ein erstaunliches Säugetier: Es altert nicht, trinkt nichts, bekommt keinen Krebs (im Gegensatz zu Mäusen und Ratten), obwohl gleichwarm passt er seine Körpertemperatur im Bereich zwischen 12 °C und 32 °C an die Umgebungstemperatur an und vieles mehr Unglaubliches. Auch seine Sozialisierung ist wundersam, so wird jede Kolonie von einer einzigen Königin dominiert, die als einziges Weibchen fruchtbar ist und die alle 70–80 Tage wirft. Auch sonst wären sie seltsame Wesen: Junge Nacktmulle kümmerten sich um ihre jüngeren Geschwister. Werden sie älter, betätigen sie sich als Gräber („Arbeiter“) und sind für den Ausbau des Gangsystems zuständig. Sie arbeiten gemeinsam wie am Fließband. Größere und ältere Tiere („Soldaten“) halten sich an den Ausgängen des Baues auf, die sie bewachen. Und auch ihr Hauptfeind, die Rötliche Schnabelnasen-Natter, klingt wie eine Sagengestalt.

Anmerkung 1:
Bezeichnend ist, dass der Artikel zur Rötliche Schnabelnasen-Natter schon mehrfach gelöscht wurde? Ist vielleicht auch der Nacktmull FAKE??? (der Verfassers).

So hätte sie an der Existenz des Nacktmulls gezweifelt. Das klingt doch alles n.ach einem Märchen oder einer Verschwörungstheorie. Nach dem Kindervers: „Wer glaubt den an den schwarzen Mann“, in ihrem Fall jetzt an den NACKTMULL?

Was macht man, wenn man wissen will, ob etwas Unglaubliches vielleicht doch stimmt? Man sucht in Wikipedia. Dort sitzen ja die strengen Wissens-Wächter des WWW und der Nation. Die passen doch auf, dass alles dort geschriebene auch mit Fakten eindeutig belegt ist!

Also hat sie den Nacktmull in Wikipedia gesucht und gefunden! Hier ist er, der Heterocephalus glaber!


Der Nacktmull (Heterocephalus glaber) ist die einzige Art der Gattung Heterocephalus und der Familie Heterocephalidae innerhalb der Ordnung der Nagetiere. Er wurde lange in die Familie der Sandgräber (Bathyergidae) eingeordnet, mit denen er heute noch eine gemeinsame Überfamilie bildet.

Nacktmulle leben in großen unterirdischen Bauten in den Halbwüsten Ostafrikas, speziell im Süden Äthiopiens, in Kenia und Somalia. Die Art lebt in großen Kolonien in Eusozialität und zeigt mit dieser Staatenbildung ein bei Säugern sehr seltenes Verhalten. Eine weitere rezente eusoziale Art ist der Damara-Graumull (Fukomys damarensis)[1] im südlichen Afrika.[2]

(Quelle: Wikipedia  – 1. Absatz des Nacktmull-Artikels, da finden sich auch Bilder des Tieres. Mit cut&paste am 21. 11. 2021 eingefügt)


Es scheint schon seine Vorteile zu haben,  wenn man die einzige Ausbildung seiner Art ist.

Dann hat sie mal in einer Runde von herausragenden Persönlichkeiten, die alle qualifizierte Abschlüsse in Biologie, Chemie, Physik und Pharmazie hatten, vom NACKTMULL erzählt. Sie wollte deren Meinung zu den spannenden Eigenschaften wie extreme Langlebigkeit oder immun gegen Krebskrankheiten etc. einholen.

Leider kannte keine und keiner von denen den kleinen Nacktmull! Wie ist das möglich? Ihre Geschichte wurde belächelt und sie hat sich lächerlich gemacht. Alle hätten sie angeschaut wie eine Spinnerin und Verschwörungstheoretikerin. 

Sie wurde zur Verrückten in der Runde gestempelt, und all ihre Hinweise auf den Wikipedia-Artikel hätten nicht gefruchtet.

Anmerkung 2:
Ich werde von bösen Feinden mittlerweile als Nacktmull bezeichnet. Weil der Nacktmull mich so fasziniert und ich mal zugegeben habe, dass ich mich in den eigenen Räumen und auch im Freien gerne nackt aufhalte. Und versuche, im Frühling, Sommer und Herbst auf lange Hosen gänzlich zu verzichten.

Anmerkung 3:
Angeblich soll man in den Zoos von Jena und Wien lebendige Nacktmulle anschauen können (Bei den ehrlichen Bayern in Hellabrunn gibt es keinen). Nur, den Ossis traue ich eh nicht und den Aussis mit ihrem Schmäh traue ich alles zu. Und wegen so etwas fahre ich nicht nach Jena oder Wien. Auch Wolpertinger gibt es wahrscheinlich nur in Österreich oder in den „neuen Ländern“, aber garantiert nicht in Bayern.
🙂 So bewerte ich die Wahrscheinlichkeit, dass es den Nacktmull nicht gibt, mit 52,5 % und die seiner Existenz mit 47, 5 %. Aber darüber streiten würde ich nicht. Denn beides sind Verschwörungstheorien. Mein Trend ist aber bei Existenz „abnehmend“ und bei Fake „zunehmend“.

RMD

 

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