KRIEG – Mein Boss hat gesagt …

Mein(e) Boss(in) hat gesagt, dass
sie der Meinung wäre, dass intelligente Menschen eigentlich gegen jede Form von Krieg, Waffenproduktion und -export, Aufrüstung und Pflegen militärischer Praktiken sein müssten. 

Sie ist auch der Überzeugung, dass Kriege überhaupt von einer Abteilung des Spätkapitalismus – der Rüstungsbranche – gemacht werden. Warum sollte ein vernünftiger Politiker oder Mensch einen Krieg führen wollen? Da müsse doch die Waffenlobby hinterher sein. Und die hätte – leider – ihr Ziel mal wieder erreicht: Eine Zeitenwende zu Gunsten von Aufrüstung, Militarismus, Luftbunker und Krieg.

Das aktuelle Geschäftsmodell der Kriegstreiber in seiner Genialität macht ihr Grauen. Die Waffenclique macht ein ganzes Land zum Truppenübungsplatz, in dem mit scharfer Munition geschossen wird. In dieses Land werden beliebig Waffen gebracht und mit diesen vernichte man dann den Gegner, sich selbst und alles andere. In diesem Territorium  sind Töten, Vernichtung und Zerstörung erlaubt.

Wehe aber, wenn eine Granate rausfliegt. Dann kommt der Weltkrieg, und da der (noch) unvorstellbar ist, fliegt halt noch keine raus. Aber wie lange geht das noch gut? Wie lange dauert es bei der Zeitenwende noch, bis der der totale Atomkrieg genauso denkbar wird wie die Bombardierung einer Stadt?

Die russische Armee in der Ukraine vernichtet und tötet in der Rolle des Angreifers. Ihre Soldaten gehorchen Befehlen, es ist ihre vaterländische Pflicht. Die anderen vernichten und töten im Namen der Verteidigung der „Freiheit“. Tatsächlich werden sie vom fanatischen Haß auf die Agressoren geleitet. Auch wenn dieser nachvollziehbar scheint ist es auch eine Form von Unfreiheit, also Zwang.

Die Waffenlieferung für diese Seite wird als moralische Verpflichtung der „freien Welt“ gepriesen. Nur, was Freiheit ist, wissen sie nicht. So wie sie nicht weiß, was vaterländische Pflicht und der Heldentod für einen Sinn machen.

Die meisten Soldaten auf beiden Seiten sitzen überwiegend nicht freiwillig in ihren Panzern, sondern werden gezwungen in diese zu setzen. Und auch die Verteidiger bringen die Menschen in den gegnerischen Panzern nicht ganz freiwillig in. Neben Zwang gibt es auch Verblendung.

Das interessiert aber niemand. Wichtig ist nur, dass die Verteidiger schnell viele Waffen kriegen. Die Angreifer schicken dann zwar auch mehr Truppen und so weiter.

Im Krieg gelten nur Gesetze wie:
Je mehr Waffen und Truppen, desto mehr Zerstörung, Tote und Unmenschlichkeit. Je wirkungsvoller die Waffen desto größer die Vernichtung. 

So verdienen sich die Waffenhersteller und -händler mal wieder ihre goldene Nase. Und schaffen Raum für neue Umsätze.


Mein(e) Boss(in) vermutet, dass eine wesentliche Ursache dieses Dilemmas – wie auch die Zerstörung des Planeten – die Übermacht der Männer ist. Und die wenigen Frauen an der Macht mutieren auf ihrem Weg zur Macht zu Männern. 

Anmerkung:
Ich meine auch, dass die Welt eine bessere sein könnte, wenn FRAU mehr zu sagen hätte.

RMD

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