VON KURZEN UND LANGEN HOSEN – Mein Boss hat gesagt …

Mein Boss hat gesagt, dass
es in seiner Kindheit ganz einfach gewesen wäre. Da trugen die Buben im Sommer eine kurze Hose und im Winter eine lange. So wären auf auf seinem Klassen-Foto am Ende des ersten Schuljahres der ABC-Schützen (1956) alle in der kurzen Lederhose zu sehen.

Im Gymnasium, an der Hochschule und später im seriösen Arbeitsleben wäre die kurze Hose dann zum nogo geworden. Der Pförtner beim Siemens hätte ihn angeschaut, als ob er barfuss und „noch ganz sauber wäre“ und ihn wohl nicht reingelassen.

FRAU erweiterte ihre Kleidung damals unabhängig von der Jahreszeit. Mal trug sie den neuen Minirock und oder wenn sie ins Management aufsteigen wollte, Hosenanzug. Sie wechselte das kleine Schwarzen mit ihrem Dirndl oder dem züchtigen Kleid.

MANN musste immer die lange Hose tragen, und dazu ein Hemd mit Krawatte. Dabei war der Sinn der langen Hose die Schutz der Beine vor Gestrüpp. Aber welcher Asphalt-Cowboy ging damals noch durchs Gestrüpp?

Die Welt war aus Nylon; Kunstfaser waren die Renner. Die Hemden waren aus NYLTEST, die Hosen aus TREVIRA. Beides stand für „pflegeleicht und unbequem“.

Dann kamen die Jeans. Der pure and blue demin aus reiner Baumwolle hat lange Hosen erträglicher gemacht. Und die Jeans der amerikanischen Cowboys haben die Welt  des Asphalts erobert!

Beqeumer waren das langen Beinkleid nur noch, wenn Teil eines Anzugs aus feinen italienischen Zwirn waren, die MANN damals in der 500 bis 1.000 DM-Klasse (heute 1.000 bis 2.000 €-Klasse) erwerben konnte.

Die Komfort-Königin der langen Hosen war freilich die Trainingshose von Addidas. Allerdings durfte man die auch nicht in der Öffentlichkeit nicht tragen. Schon kamen Mutter oder Schwester und sagten „Du schaust aus wie ein Penner!“ Da half dann der Hinweis auf das Addidas-Logo, für dass man Reklame laufe, auch nichts.

Aber das alles war nichts gegen eine kurze Hose! Deshalb hätte er (#MEINBOSS) das Tabu der kurzen Hose gebrochen, sobald er es wirtschaftlich und karrieremäßig sich leisten konnte. Das hätte ihm beides, Missbilligung aber auch Respekt eingebracht.

Im letzten Jahr hätte er vom März bis zum Oktober fast ausschließlich eine kurze Hose getragen. Und wäre damit ganz gut durchgekommen. Ja, die Zeiten würden sich doch ändern. Glücklicherweise!

Aber am Ziel wäre MANN noch lange nicht. Das wäre der Rock auch für MANN. Oder das Kleid für MANN, das er dann als Kaftan bezeichne. Dann könne MANN auch auf das Tragen der Unterhose verzichten (das würde ja keiner bemerken) und die Diskussion über Links- oder Rechtsträger würde sich erübrigen. Vielleicht gäbe es dann ja auch einen Tanga für den Mann?

Anmerkung:
Kleidung ist ein wichtiges Thema bei der Gleichberechtigung von MANN und FRAU? Wichtiger als die Sprache.

RMD

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