Am Dienstag war ich im Kino. Im Film „Die Odyssee“. Und habe darüber den Film berichtet und eine bescheidene Rezension dazu geschrieben. Jetzt sind mir dazu noch unternehmerische Gedanken gekommen. Die erzähl ich mal.

DAS WHY

Soll ein Unternehmen gelingen, dann brauchen die Gründer ein WHY. Das muss man gemeinsam erarbeiten. So ein WHY ist schwierig zu finden. Wie auch das USP. Am besten ist es, wenn das WHY, wie auch das USP, mit allen Stakeholdern gemeinsam entwickelt wird. Die Dinge müssen im gemeinsamen Flow entstehen. Denn besonders die Mitarbeiter und Kunden müssen sie leben und verstehen. Am besten ist es, wenn sie es mit entwickeln. Je größer das Unternehmen wird, desto schwieriger wird dieser Prozess.

DIE KOMMUNIKATION

Das WHY muss kommuniziert und besprochen werden. Da spielt auch Design eine wichtige Rolle.

Dazu erstellt man in der Regel ein „Logo“ und sucht sich eine Firmenfarbe aus. Wir sind mit GRÜN gestartet und haben dann, wie wir zur AG wurden, auf ORANGE gewechselt. Die Töchter in der Unternehmens-Gruppe haben eigene Farben genutzt.

Dass Logo kommt dann auf alle möglichen Dinge des Alltags. In der Regel kommt da als Erstes eine Tasse. Das Unternehmen AdNovum hatte sogar Aschenbecher und Mineralwasser mit dem eigenen Logo.

Wir haben es nur zu Tassen, Gläsern, Tellern, Bierkrügen, Socken gebracht. Ein Märklin Modelleisenbahn Güterwagen war und ein Maskottchen aus Plastik war auch dabei. Kalender und Plakate rundeten die Sammlung ab.

Herausragend war aber eine eigene „Mode-Kollektion“ mit dem InterFace Logo

Auch Kleidung kann helfen!

Hier im Modell sieht man unser Club-Jacke zum 25-jährigen Jubiläum. Das war vor 17 Jahren (in drei Jahren feiern wir unser 45-jähriges und vielleicht schaffen wir ja auch noch die 50).

Da es viele Jahr zu Weihnachten ein textiles Geschenk für alle Mitarbeiter (Ausnahmen waren wenige Jahre, in denen es eine Alexa, einen Kindle oder sonst ein praktische Elektronika) gab, kommt da an eine schöne Sammlung an IF-Textilien zusammen – Jacken, Westen, Pullis, T-Shirts … . Nur Unterhosen haben wir nie geschafft.

Aber all das hilft nur der Sichtbar- und Wiedererkennbarkeit des Unternehmens und seiner Produkte!

Wie kann man ein WHY vermitteln?

Ich glaube der Königsweg sind personale Treffen. Besonders Veranstaltungen, die durchaus einen kulturellen und besonderen „Touch“ haben dürfen. Aber für Veranstaltungen braucht man geeignete Räume. Die hat man oft nicht. Wir hatten das Glück, dass wir in der Zeit des beiden Büros am Ostbahnhof und später ab 1992 in Unterhaching einen eigenen Schulungsraum hatten, den wir auch für unser IF-Forum und sonstige Veranstaltungen nutzen konnten.

Trotzdem mussten wir öfters in Hotels und externe Räume teuer ausweichen, um genug Platz für unsere Feiern, Präsentationen und Veranstaltungen zu haben.

Und jetzt war ich im Kino und habe die Kinos als ideale Veranstaltungsort erkannt. Das wäre auch etwas für die Auftritte von BALDES/DÜRRE gewesen. Und sicher könnte man im regionalen Umfeld (wie mit dem Kino in Unterhaching) zum gemeinsamen Nutzen gut zusammenarbeiten.

Also, wenn ich jetzt im Alter doch noch mal auftreten werde, dann weiß ich wohin ich gehe

Ich versuche, mit dem lokalen Kino zusammen zu arbeiten. Die haben in der Regel verschieden große Räume, für die Logistik ist gesorgt und die Bewirtung ist einfach zu lösen (BC und PC – Bier, Cola und Popcorn). Und da selbst die attraktiven Filme nicht gut besucht sind, sollte man sich finanziell auch schnell einig werden.

Und in Ottobrunn z.B. könnte man auch mit der Gemeinde reden, der Bürgermeister hilft bestimmt gerne!

So könnten gute Vorträge zum Beispiel auch einfach wieder möglich sein!

RMD

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