Höhepunkte zum Teilen!

Ich schreibe gerne über meine Entdeckungen und meine Eindrücke. Besonders wenn ich so richtig beeindruckt bin, möchte ich meine Entdeckungen gerne mit vielen Menschen teilen. Weil Teilen nicht nur Wissen sondern auch Freude mehrt.

In der letzten Woche hatte ich viele Höhepunkte. In Neudeutsch heißen die zwar „highlight“. Also so etwas wie Hoheslicht. Das wäre die Kreation eines neuen Deutschen Wortes. Die steht mir und uns nicht zu, weil die Sprache von Behörden reguliert wird. Also verzichte ich und bleib mit „highlight“ beim Neudenglisch. Das ist meines Wissens ja politisch korrekt.

Meine Höhepunkte sind unterschiedlicher Art:
Erlebnisse mit anderen Menschen und unerwartete Ereignisse, die mich glücklich machen. Oder eigene Gedanken, die überraschende und neue Erkenntnisse bringen. Immer, wenn mir so etwas widerfährt, freue ich mich. Highlights können aber auch die Lektüre eines guten Buchs, die Entdeckung eines Theaterstücks, Films oder eines besonders guten Podcast, das Erlebnis von Musik etc. sein. Also „literarische“ Höhepunkts. Zwei solche habe ich in den letzten Wochen gehabt, von denen ich berichten will.

Der erste Höhepunkt war am Stück 8,5 Stunden lang. Also eher eine Höhestrich (neues Wort ?). Ich habe ihn in kleinen Dosen genossen und bin jetzt bei Stunde 6 angekommen.

Es ist ein Interview-Podcast aus der Reihe Alles gesagt?, „dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin“.

Davon hatte ich schon oft gehört. Aber reingehört habe ich erst jetzt. Weil im November 2020 Richard Socher der interviewte Gast war. Der hat mich interessiert.

Ich zitiere von der Zeit-Website zum Interview mit Richard Socher


Richard Socher ist heute einer der international meistzitierten K.I.-Forscher. Eine Assistenzprofessur in Princeton lehnte er ab und gründete stattdessen ein Start-up, das 2016 vom amerikanischen Techkonzern Salesforce übernommen wurde. Richard Socher wurde Chefwissenschaftler von Salesforce und blieb es bis zum Juli dieses Jahres, als er bekannt gab, erneut ein Start-up zu gründen. Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von Alles gesagt?, unterhält sich Richard Socher über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf unser Leben, darüber wie ihn die DDR geprägt hat, warum es ihn nicht in Deutschland gehalten hat – und was ihn an seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Paragliden, so fasziniert.


Diese Mischung von informatischen, sozialen und unternehmerischen Themen hat mich neugierig gemacht. Also rein in den Podcast.

Es hat sich gelohnt.
Jochen Wegner und Christoph Amend sind zwei kompetente Interviewer mit einem exzellenten Talent für die richtigen Fragen. Das Interview dauert über 8 Stunden. Mit Essen und Trinken – und natürlich auch den „bio breaks“. Viele wichtigen Fragen, wie ich sie mir häufig stellen, werden gut verständlich diskutiert und oft sogar beantwortet!

Der zweite Höhe-Punkt betrifft etwas Unwichtiges.
Es ist die mittlerweile unheimlich wichtig und blödsinnig gewordene „Politische Korrektheit“. Die bring mich oft ganz schön auf die Palme. Es ist die Verlängerung der Reden, in denen eh nichts ausgesagt wird, durch Phrasen wie Bürger und Bürgerinnen, die mir fast schon physisch weh tut.

Mein Lieblings-Musik-Kabarettist PIGOR hat seine Lieder schön öfters gesellschaftlichen und moralischen Ungereimtheiten gewidmet. Im folgenden Lied besingt er in seiner besonderen kritischen und gleichzeitig versöhnlichen Art und Weise diese „Politische Korrektheit“. Und die ist eigentlich etwas völlig Unwichtiges, das es trotzdem schafft, mich auf die Palme zu bringen.

Dieses Lied teile ich gerne:

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Ich wünsche viel Spaß!

Für Pigor mache ich auch eine seltene Ausnahme und schalte für ihn ein wenig (Gratis-)Reklame:


DIE AKTUELLE CD VOLUMEN 9

Ein Live-Mitschnitt aus der  Bar jeder Vernunft Berlin

Zu bestellen im Online-Shop – HIER

„Den allergrößten Ärger, den allergrößten Streit verursacht die Überbetonung der nationalen Zugehörigkeit“ (aus Vol 9)


Ich gehe immer zu Pigor ins Konzert, wenn er nach München kommt. Nur leider darf er das zurzeit auch nicht. Und so kann ich nicht in sein Konzert gehen und ihm mit meinem Besuch meinen Respekt  kund tun.

Also – kauft ihm zumindest eine CD ab. Er und Benedikt Eichhorn sind es wirklich wert. Auch der Besuch seiner Website PIGOR lohnt sich.

Vielleicht treffen wir uns dann auch bei Pigor, wenn er doch mal wieder im Lustspielhaus zu München spielen sollte?!

Roland

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