VIELLEICHT – oder Weihnachten 2024

Man könnte Klagen ohne Ende

In dieser jähen Zeitenwende:

Jeden Tag nur neue Kriege,

Nirgendwo mal endlich Friede!

 

Städte nur mehr Trümmerhaufen,

Durch die, verstörte Menschen laufen,

Und wo kein Krieg, da wüten Fluten,

Verwüsten alles, selbst bei ‚Guten‘:

Häuser, Autos, Mobiliar,

Nichts ist mehr wie es mal war!

 

Und alles schön noch im TV,

In Großaufnahme – bunt – nicht grau!

Gott – wer sollt‘ da nicht verzagen,

Wenn Krankheit, Streit uns auch noch plagen.

Kein Wunder, dass wir dann erlahmen

Bezüglich Mitleid und Erbarmen…

 

Drum sag‘ ich lasst uns dem entsagen,

Uns im Advent nicht länger plagen,

Besinnt Euch nur auf Eure Lieben,

Dieser Selbstschutz bringt den Frieden:

Unsre Herzen stehn dann offen,

Um zur Weihnacht neu zu hoffen –

vielleicht?

KH

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Ein Kommentar

  1. Lieber Klaus, vielen Dank für Dein schönes und so treffendes Weihnachtsgedicht. Es ist ja schon Tradition in IF-Blog geworden, dass Du Weihnacht mit Deinen Zeilen krönst. Vielen Dank dafür! Roland

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