„Future is female“ – gender, #metoo und Gleichberechtigung

Im ersten Artikel zu future is female habe ich den Begriff von Zukunft bearbeitet und an einem deutsch-französischen Beispiel aus der Vergangenheit die schlimme Missachtung und Unterdrückung von Frau an einem historischen Beispiel diskutiert. Wenn ich weiter über future is female nachdenke, dann gehe ich in die Gegenwart und mir kommt die Gleichberechtigung in den Sinn.
So möchte ich in diesem Artikel das Thema Gleichberechtigung kritisch hinterfragen.

Gleichberechtigung heißt, dass FRAU dasselbe darf wie MANN!?

Unter Gleichberechtigung wird in unserer Welt verstanden, dass die Frau dem Mann gleich gestellt werden soll. Es geht immer darum, dass die Frauen auch das dürfen sollen, was MANN für sich herausnimmt.

Das erscheint mir – als out-of-the-box-Denker (das Wort Querdenker ist ja verbrannt) – ein wesentliches Problem zu sein! Gilt bei den Freiheitsrechten immer ein „mehr ist besser„? oder ist gelegentlich nicht auch das „weniger ist mehr“ gültig? Man könnte doch auch mal die Rechte der Männer an die Rechte der Frauen angeleichen?

SIEG oder TOD (Das Gesetz Mani’s)

FRAU will leben wie MANN. FRAU will selbstverständliche das Recht haben, Hosen zu tragen, auf Berge zu steigen, Schi zu fahren und Fußball zu spielen. FRAU will Fahrrad und Auto fahren und den Wind in den Haaren spüren. FRAU will fluchen, spucken, rauchen, saufen und herumhuren dürfen. FRAU will Spaß haben und auch mal randalieren. So wie MANN!
FRAU will Unternehmen gründen, genauso wie MANN!
Und natürlich will FRAU genauso viel Geld wie MANN verdienen.
FRAU will sich am Lebenskampf beteiligen und sich wie MANN das Motto Sieg oder Tod auf die weibliche Fahne schreiben.
FRAU will Soldat sein, in Armeen dienen, Drohnen steuern und an Kriegen teilnehmen dürfen.

Maria 2.0

Und sogar im ältesten Unternehmen der Welt, das wie kein zweites von alten Männern beherrscht wird, gibt es aktuell eine Frauenbewegung, die sich unter dem kreativen Label „Maria 2.0“ sammelt und für katholische FRAU das MANN vorbehaltene Priesteramt (inklusive Zölibat und Jungfräulichkeit ?) einfordert.

Das klingt richtig und gerecht.

Aber ist das nicht Unsinn? Wenn ich invers, negativ oder quer denke, komme ich auf ganz andere Gedanken. Kann man Gleichberechtigung nicht auch ganz anders sehen? Muß man nicht überlegen, ob alles, das was Männer so selbstverständlich dürfen, Sinn macht? Und sollte man nicht nur über Rechte sondern auch über Pflichten reden? Und versuchen die Pflichten anzugleichen?
Wie das junge Väter, die ich kenne, vorbildlich machen.

FRAU wird zu MANN

Mir fällt auf, dass viele der erfolgreichen Frauen in Führungspositionen ihr „FRAU sein“ abgelegt haben. Sie treten auf, kleiden und gebären sich wie MANN – und sind vielleicht deshalb so erfolgreich. Das gefällt mir gar nicht. Ich wünsche mir echte Frauen in Führungspositionen. Und mehr Einfluß von FRAU in der Gesellschaft.

Offene Fragen

Wenn man FRIEDEN wirklich will, wäre es doch besser, die Männer zu entmilitarisieren und eben genau den Dienst an der Waffe nicht auch noch als „Recht“ für Frauen einzufordern?

In unserer urbanen Gesellschaft mit Trend zu Megacities leuchtet es ein, dass die individuelle motorisierte Mobilität aus verschiedenen Gründen das falsche Konzept ist. Aber die Relevanz des Autos wird willkürlich überhöht. Ich meine, es keinen Führerschein für alle, sondern nur für wenige (nur für die, die ihn tatsächlich brauchen)? Also Autofahren als Berufsbild, nicht als emotionaler und egoistischer „trip“.

Und warum sollten nicht auch Männer den Rock oder das Kleid als alltägliches komfortables Kleidungsstück tragen dürfen, ohne diffamiert zu werden?
(Ich trage meine indischenKaftans nur zur Hause – aus gutem Grunde).

Man könnte auch meinen, dass die privilegierten weißen Männer in Europa im Schnitt zu viel Geld verdienen und dass das Durchschnittseinkommen in Deutschland eher zu hoch ist.

Wäre es so nicht besser, wenn man die die (höheren) männlichen an die (niedrigeren) weiblichen Gehälter anpasst, um sich dem globalen Schnitt zu nähern und zu helfen, die Gegensätze ein klein wenig zu lindern? Vielleicht wäre das sinnvoller als das aktuell geplante Lieferkettengesetz, das immer mehr zur Mogelpackung wird?

Wahlen schaden der Demokratie!

Das haben schon die alten Griechen verstanden. Sie haben die Demokratie reformiert und so organisiert, dass sie ohne Wahlen auskommen. Auch wir brauchen keine mächtigen Führer, sondern eine gute Administrationen, die dem Willen von uns (dem Souverän) folgt.

Wahlkrampf

Dann brauchen wir keine von Testosteron dominierte Wahlkämpfe mehr, sondern eine freie Gesellschaft basierend auf funktionierenden Entscheidungs- und Steuerungssystemen? Und uns würde das peinliche Aufgegockel (von MANN und FRAU), das sich Wahlkampf nennt, erspart bleiben. Männer bräuchten wie Frauen nicht mehr zu wählen, weil wir gemeinsam (FRAU, MANN, KIND, FAMILIE) über unser gesellschaftliches und privates Leben demokratisch entscheiden könnten. Auch wie wir mit unserer Welt, Natur und Kultur umgehen wollen.

Das Leben soll funktionieren

Ich habe die Hoffnung, dass man sich in einer dynamischen Welt (verursacht durch einen permanenten Wandel, der sich sogar zu beschleunigen scheint) auch ausgefallene Gedanken machen darf. Und man „out of the box“ denken muss!

Um einen „rohen Konsens“ zu schaffen, was MENSCH machen darf und was MENSCH besser läßt. Damit – und darum geht es doch eigentlich nur – unser individuelles und gesellschaftliches Leben funktioniert.

Lust vor Frust!

Und zum Funktionieren gehört in meiner Definition auch vor allem dazu, dass es Spaß macht. Wahrscheinlich kann man Frust nicht vermeiden. Aber das Verhältnis sollte passen. Also wünsche ich mir deutlich mehr Lust als Frust für uns alle!

Überleben

Das „Überleben“ gehört auch dazu, es ist vielleicht der wichtigste Teil des „Funktionierens“! So heisst „funktionieren“: Überleben in Freude mit Lust an Stelle von Frust.

Meine Gedanken habe ich aus dem Mantra des IETFs übernommen. Das IETF ist eine der wichtigsten Organisationen der Welt, die das Internet bestimmen und weiterentwickeln. Und diese (Un-)Organisation funktioniert erstaunlich gut!

Hier das Mantra des IETF (bitte dem Link unbedingt folgen):
“We reject kings, presidents and voting. We believe in rough consensus and running code.” 
Mittlerweile bin ich überzeugt, dass dieses Mantra eine große Richtigkeit und Wichtigkeit formuliert. Und wir diesen rohen Konsens auch betreffend der Gender-Thematik endlich mal suchen und finden sollten!

Jetzt habe ich das #metoo aus der Überschrift in keinem Satz erwähnt. Auch da sollte es einen Konsens geben, dass Kriminalität à la #metoo bei FRAU und MANN geächtet und notfalls bestraft werden muss. Aber Moralisierung und Hexenjagden sind nicht das meine.

Da aller guten Dinge drei sind, habe ich schon den dritten Artikel zu future is female vorbereitet. So freue ich mich, dass ein kleiner Zyklus entsteht.

RMD

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