Warum mich…? (Kapitel 3)

Zur Abwechslung hier einmal ein ‚Thriller‘! Mit etwas Glück kommt jetzt jeden Sonntag ein Kapitel. Vielleicht haben einige die Nerven und halten bis zu  Kapitel 19  durch? 

Das Bild ‚ Ahorn und Seide‘ ist übrigens von Martina Roth.

Kapitel 3

1984 – Die Flucht

Warum war Elsbeths Bruder Johannes damals abgehauen?

War es dieser immer unerträglichere Mief des sozialistischen Arbeiter- und Bauern-Staates, oder die trostlose Stimmung am Hof, seit Elsbeth verschwunden war, oder einfach nur die blanke Abenteuerlust, die sein Freund Erwin in ihm geweckt hatte?

Schon seit zwei Jahren hatten Johannes und Erwin bei jeder Gelegenheit die Köpfe zusammengesteckt. Oft lachten sie, aber oft war auch alles streng geheim und konspirativ!

Erwin wollte nach dem Abitur unbedingt in den Westen abhauen; in dem verrotteten Sozialismus der DDR sah er keine Zukunft mehr für sich als Künstler.

„Das sind doch lauter Maler und Anstreicher hier“, pflegte er zu sagen. Ohne die Sonne und die Lässigkeit des Südens schrumple er weg wie ein Myrtillocactus im Kartoffelkeller.

Diese Düsternis und Freudlosigkeit des realen Sozialismus mache ihn krank, sagte er und würgte wie die vergiftete Katze vor zwei Wochen in der Scheune, als sie ihr junges Katzenleben in das ausgebreitete Stroh spie…

Karin S., seine schöne Cousine, stand bei Erwin noch höher im Kurs als Johannes Kant. Obwohl sie viel älter war als er, hing er an ihr wie ein Junkie an der Nadel. Vor ihr hatte er aus unbegreiflichen Gründen keinerlei Geheimnisse: ja er war geradezu besessen, ihr immer alles über sich zu erzählen. Und das sofort!

Manchmal rannte er noch um Mitternacht los, um bei ihr seine abstrusen Spinnereien los zu werden. Natürlich wusste die geliebte Karin auch, was er vorhatte. Und dass er den Coup nur mit Johannes wagen wollte. Seltsam nur, dass sie ihm nicht abriet; im Gegenteil! Manchmal hatte er das Gefühl, dass sie am liebsten mitkäme. Warum nicht? Sie wären ein super Team gewesen. Karin sei ein Schatz, sagte Erwin zum Millionsten Mal. Johannes verdrehte entnervt die Augen. Er kannte sie ja auch.

Wenn sie half, wär’ alles möglich, schwärmte Erwin. Sie kannte Gott und die Welt und neben Gott auch noch andere wichtige Leute.

„Wie Jesus und Maria?“

„He – du Klugscheißer, wichtige Leute habe ich gesagt! Die noch leben, keine Nullen, sondern Typen mit Durchgriff! Vom großen sozialistischen Bruder, wenn du weißt was ich meine.

Sagt dir der Name Wladimir etwas, oder Aljoscha?“ fragte er plötzlich Johannes

Nee…

Das ist gut!  Vergiss die auch gleich wieder. Überleg dir lieber, ob du nun mitkommst oder kneifst, du Hosenschisser? Spätestens eine Woche nach dem Abi geht die „Aktion 33“ los! Und nichts mitnehmen, du Weichei! Nur Dokumente und das Abi-Zeugnis! Noch Fragen?

Johannes hatte keine Fragen. Er wollte nur weg. Genau wie Elsbeth, von einer Sekunde auf die andere verschwinden!

„Warum können wir uns nicht einfach weg beamen – nach Frankfurt am Main, zu Onkel Paul, das wär’s doch“, sagte er zu Erwin, der grinste und weder zu Onkel noch Tante wollte, sondern einzig und allein ins sonnige Italien und da abtauchen…

Leider ohne Karin!

Aber als sie in Dahmen an einem stürmischen Juniabend endlich an Land krochen, waren sie mehr tot als lebendig und wirklich nicht mehr fähig, das oft geübte Freudentänzchen zu zelebrieren. Das holten sie vier Wochen später zur Mittagszeit am Frankfurter Römer nach.

Mit lautem Gejohle stampften sie wie zwei ineinander verbissene Tanzbären im Kreis herum und kreuzten klirrend ihre Bierflaschen. Erst langsam, dann schneller und schneller, bis sie dröhnend auf den Asphalt krachten und wie geblendete Käfer hilflos ihre Arme und Beine am grauen Himmel rieben.

Und weit und breit kein VOPO, ja die meisten Leute nahmen sie gar nicht zur Kenntnis. Doch. Einer, der lachte und nickte ihnen zu, als wüsste er, dass sie allen Grund zu dieser ausgelassenen Freude hatten.

Als die Bierflaschen leer und sie endlich hoch gekrabbelt waren, trennten sich ihre Wege: Erwin machte sich auf den Weg nach Italien und Johannes schritt zur Verwirklichung des unangekündigten Überfalls auf Onkel Paul und Tante Julia. Einmal drehte sich Johannes noch um, aber Erwin war schon im Gewühl der Menschen verschwunden.

Johannes war nicht so entschlossen.

Es gab keinen Grund zur Eile.

Er trödelte.

Er durchstreifte Kaufhaus um Kaufhaus, und bestaunte die Gelassenheit der Menschen angesichts der bedrohlichen Warenlawine. Warum trat die niemand los? Warum donnerte sie nicht über alle hinweg? In seinen schäbigen Klamotten hätte er sich schreiend vor Glück nur zu gerne zuschütten lassen; bis nichts mehr von ihm zu sehen gewesen wär’. Ertrinken im Überfluss – herrlich!

Scheu drückte er sich an schönen, geschminkten Frauen vorbei, hob witternd die Nase und zog genießerisch ihren köstlichen Duft in sich ein. Warum war er kein Hund? Wo es doch soviel zu schnüffeln gab!

Am frühen Abend klingelte er mit weichen Knien am Dornbusch bei Onkel Paul und Tante Julia! Es dauerte eine ganze Weile bis sich etwas rührte. Plötzlich stand ein älterer Herr mit üppigem grauem Haar in der offenen Tür, er lachte übers ganze Gesicht, Johannes’ Schüchternheit schien ihn zu berühren.

„Mensch Johannes, bist du’s wirklich?“ rief er viel zu laut, als sollte es die ganze Welt hören. Mit ausgebreiteten Armen kam er auf Johannes zu, der verlegen lächelte und sich gerne umarmen ließ.

„Das ist ja eine Überraschung, unfassbar“, sagte er dreimal hintereinander, drückte seinen Neffen und schaute ihn immer wieder an.

Johannes brachte kein Wort heraus, stammelte aber schließlich etwas wie eine Entschuldigung – wegen des Überfalls! Onkel Paul wollte davon nichts hören, sondern reichte ihn weiter an seine strahlende Frau Julia, die in ihrem bunten Hauskleid gänzlich den Türrahmen ausfüllte und Johannes so fest an sich drückte, dass er Atemnot bekam.

Und natürlich aß er gleich mit –  Rippchen, Sauerkraut und Kartoffelbrei; war ja genügend da, als hätte man ihn erwartet.

Aber vor lauter Reden kam Johannes gar nicht zum Essen.

Was gut war, denn als er über seine Eltern berichten sollte, da Onkel Paul immer wieder nach seiner Schwester fragte, die gegen seinen Willen diesen Bauern Wolfgang Kant geheiratet hatte, schließlich war er ihr einziger Bruder, hatte Johannes größte Mühe, selbst das Wenige, das er wusste, nicht preiszugeben, ohne dass es auffiel und unhöflich wirkte.

Und bei Elsbeth, deren Verschwinden sie auch nicht fassen konnten, ging es ihm nicht besser. Er verschwieg dem Bruder seiner Mutter auch, dass er es gewesen war, der Elsbeth in den Wald geschickt hatte: weil er das immer verschwieg!

Aber wenn sie im Traum mit ihrem ‚Erste–Hilfe–Koffer’ auf ihn zu kam, bat er sie jedes Mal weinend um Vergebung, doch Elsbeth legte mit ernstem Gesicht den rechten Zeigefinger an die Lippen, nickte ihm zu und ging an ihm vorbei…

Onkel Paul und Tante Julia waren vor fünf Jahren aus der DDR geflohen. Er musste gut verdienen. Die Wohnung am Dornbusch war für Johannes wie der wahr gewordene Sozialismus. So etwas hatte er noch nie gesehen!

Die riesige Schrankwand aus massiver Eiche, wie Onkel Paul stolz sagte, machte Eindruck, auch das mächtige braune Ledersofa davor und die ausladenden Ledersessel, der tolle Teppich, der große Esstisch, die dichten Vorhänge und weißen Wände, alles so ungewohnt und erschreckend gediegen. Und erst die Küche, voll gestopft mit den modernsten Elektrogeräten.

„Na ja, das ist schon etwas Anderes hier als in unserem sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat, der immer noch dabei ist, den Westen zu überholen ohne ihn einzuholen“, lachte Onkel Paul und prostete Johannes mit seiner Bierflasche zu, und Julia sagte, dass sie sich wirklich freue, dass Johannes auch den Mut gehabt habe aufzubrechen. Mit ihm käme fast ein Zipfelchen Heimat rüber.

Onkel Paul erzählte, dass er damals recht schnell einen Job in einer Ingenieurfirma gefunden habe; im Kraftwerksbereich. Er sei zufrieden, es sei schnell nach oben gegangen; heute leite er bereits einen großen Geschäftsbereich. Und Julia habe im gleichen Konzern in einer Firma für Medizintechnik eine tolle Stelle als Sekretärin.

Es ginge ihnen wirklich gut, sagte Onkel Paul und klopfte Johannes zufrieden auf die Schulter.

„Wir können dir gerne helfen, Johannes, sobald du weißt, was du tun willst“, sagte er. „Aber lass dir erst einmal Zeit und versuch dich einzugewöhnen. Natürlich wohnst du bei uns. Mach dir da nur mal keinen Kopp!“

Dann ging es Schlag auf Schlag: bereits zwei Wochen später hatte Tante Julia Johannes einen Job in einem medizinisch-technischen Labor verschafft und noch im Herbst begann Johannes sein Ingenieurstudium an der Johann- Wolfgang- Goethe- Universität.

Das war echt toll, wie da eins ins andere griff, Johannes konnte es kaum fassen: im Westen klappte das! Und Onkel Paul und Tante Julia taten auch was sie konnten, damit ihr Lieblingsneffe sich wohl fühlte.

Da Johannes ohnehin alles vergessen wollte, was gewesen war, tauchte er voll hinein in das Meer von Differentialgleichungen, Wöhlerkurven, Nusselt-Zahlen und endlosen Stunden am Zeichenbrett. Vielleicht hätte er ja auch noch jede Nacht durchgearbeitet, wenn ihn da nicht eines Tages in der Mensa dieser Kommilitone angesprochen hätte.

Deutlich älter als Johannes. Und sympathisch, ja!

Lachend fragte er, ob Johannes in zwei Stunden im Cafe „diesseits“ sein könnte, da er unbedingt ein paar Sachen mit ihm bereden möchte. Natürlich sei er eingeladen!

Der Typ saß schon beim Fenster, als Johannes ins Lokal kam. Er war vielleicht Ende Zwanzig, dunkelhaarig, unauffällig und winkte Johannes lebhaft zu sich. „Nenn mich Carlos“ sagte er, als er Johannes kräftig die Hand drückte.

„Ich bin Johannes Kant“, sagte dieser zögernd.

„Weiß ich“, sagte Carlos.

„Wieso weißt du, wie ich heiße?“

„Tja weil wir natürlich immer wissen, mit wem wir es zu tun haben.“

„Und wer ist `wir`?“

„Ich, du und noch viele andere, die an eine bessere sozialistische Zukunft glauben.“

„Oh Gott, dass sind ja die alten abgelutschten Phrasen, die ich für immer vergessen wollte.“

„Warum so negativ, Johannes?“

„Ich wüsste nicht was mich bei dieser Ansage positiv stimmen sollte.“

„Vielleicht ist das gar nicht so schwer, wenn du dir einmal bewusst machst, wie schön glatt bei dir alles gelaufen ist…“

„Was heißt – glatt gelaufen?“

„Na ja dein Weg in den glorreichen Westen“.

„Wieso?“

„Du bist ohne Probleme rübergepaddelt mit deinem Kumpel Erwin, wohnst prima, verdienst dein Taschengeld und studierst bereits, was willst du eigentlich noch. Da kann man doch ein bisschen dankbar sein, meinst du nicht?“

„Wie dankbar?“

„Na ja zum Beispiel kooperativ sein! Mit uns ein bisschen zusammenarbeiten!“

„Und was heißt zusammenarbeiten?“

„Zunächst heißt das gar nichts! Du studierst einfach wie geplant fleißig weiter. Allerdings wäre es gut, wenn du dich zu einem passenden Zeitpunkt auf die Medizintechnik spezialisieren würdest, da haben wir in Bälde größeren Bedarf.“

„Und wenn ich das nicht tue?“

„Doch, doch das wirst du tun, du bist ja nicht dumm“

„Was heißt denn das wieder?“

„Du wirst doch nicht wollen, dass deinen Eltern noch mehr Übel widerfährt.“

Johannes hatte größte Mühe an sich zu halten.

Aber dieses Schwein gegenüber lächelte. Und war nicht einmal unsympathisch, das war das Schlimmste.

„Bitte beruhige dich, wir sind keine Unmenschen. Niemand zwingt dich zu irgendetwas. Lass dir Zeit und überleg dir alles. Du wirst sicher die richtige Entscheidung treffen, da bin ich mir ganz sicher,“ sagte Carlos, stand unvermittelt auf und ließ den völlig verdutzten Johannes einfach sitzen.

Die Rechnung war schon beglichen, als Johannes endlich fähig war, auch zu gehen.

Onkel Paul und Tante Julia fiel natürlich die plötzliche Wandlung ihres sonst so fröhlichen Neffen sofort auf. Aber je mehr sie in ihn drangen, umso mehr entzog er sich ihnen. Er verschanzte sich hinter Arbeit und Unstimmigkeiten mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut, das setze ihm zu, denn die Übungen bei dem seien wichtig für sein weiteres Fortkommen.

„Und deswegen wird nicht mehr gelacht?“ fragte Onkel Paul ungläubig.

„Du ruinierst dich ja, das kann ich deiner Mutter nicht antun, Johannes! Sag uns doch bitte, was mit dir los ist.“

Aber Johannes zog wie immer den Kopf ein und verschwand wortlos in seinem Zimmer. Und als Carlos ihn nach ein paar Monaten in der Mensa fragte, wie weit seine Überlegungen gediehen seien, starrte Johannes auch nur wortlos auf den Boden.

Das sei nicht gut, meinte Carlos, lapidar, schließlich gehe es auch um Elsbeth.

„Elsbeth? Wieso Elsbeth? Was weißt du von ihr?“fragte Johannes entrüstet.

„Nichts,“ sagte Carlo grinsend, drehte sich um und verschwand so unauffällig wie er gekommen war.

Ende Oktober im darauffolgenden Jahr fragte Johannes den vom Himmel gefallenen Carlos, was man den konkret von ihm bei dieser Kooperation erwarte?

„Nichts“, sagte Carlos, „gar nichts, man wolle nur ein paar Leute identifizieren, auf die man sich stützen könne, im Bedarfsfall, wenn Aufgaben anstünden, um den Sozialismus voranzubringen“.

In den Vorlesungen sah Johannes Carlos nie. Auch als er schon das Vordiplom hatte und tatsächlich mit Medizintechnik begonnen hatte, da ihn diese modernen Untersuchungsmaschinen faszinierten, sah er ihn nicht.

Carlos war unsichtbar. Invisible!

Aber im Winter, als er eines Abends zur U-Bahn ging, spürte er ihn plötzlich hinter sich.

Unvermittelt sagte eine helle jungenhafte Stimme, dass es den Kants in Netzeband ganz gut ginge. Eine gewisse Karin S. kümmere sich um sie. Und natürlich hofften alle immer noch, dass Elsbeth eines Tages wieder auftauche. Und von ihrem Sohn würden sie auch gern etwas hören. Was er ja sicher auch wolle, oder?

„Okay,“ sagte Johannes nach einer kleinen Pause und drehte sich jäh zu der Stimme im Rücken um.

„Ihr habt gewonnen, ich mach’ mit!“

Das sei aber eine freudige Überraschung, sagte Carlos und klopfte Johannes kumpelhaft auf die Schulter.

Johannes ärgerte sich wieder, dass dieser Typ so überhaupt nicht abstoßend auf ihn wirkte. Was war da nur los?

„Ich melde mich, Johannes,“ sagte er freundschaftlich und tauchte ab.

Daheim am Dornbusch, kamen Onkel Paul und Tante Julia nicht aus dem Staunen heraus, als Johannes nach diesen endlosen Monaten plötzlich wieder zugänglich war. Tante Julia sagte, dass sie überglücklich sei und wirklich Gott danke, am liebsten würde sie gleich in der Dornbusch Kirche eine Kerze anzünden. Endlich sei er wieder normal!

Sie hätten schon gar nicht mehr dran glauben können…

Johannes hob verlegen die Schultern und entschuldigte sich: „ja es sind für alle blöde Wochen gewesen“, sagte er.

Dann plötzlich das Telefon.

Onkel Paul hielt Johannes den Hörer hin.

„Was will denn der Carlos von dir?“

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