Nochmal das „remake“ eines alten Artikels. Diesen Artikel habe ich in 2008 geschrieben. Es ging mir um meine Lebensplanung, ganz kurz im damaligen Stil der Zeit. Eigentlich liege ich voll im Plan. Allerdings nähert sich das Jahr 2030. Das macht mir doch ein wenig Sorge.
Da wir laufend mehr Leser gewinnen, die mich (RMD) noch nicht kennen – und um das Sommerloch zu füllen – hier meine Autobiographie. Natürlich ganz kurz, sehr schematisch und modellhaft, skaliert in 10-Jahres-Scheiben und nur die wirklich wichtigen Ereignisse enthaltend, eben internet gerecht:
🙂
Lebenslauf RMD erstellt im Juli 2008:
1950 geboren als Mensch mit der Perspektive des „Tagelöhners“, zugewiesener Nachname Dürre, getauft auf die Vornamen Roland und Maria.
1960 im Gymnasium, erwachsen werdend, „starting over“.
1970 Zwangsdienst leistend bei der nicht königlichen Deutschen Luftwaffe, Barbara lieben, mit Computer arbeiten, Mathematik studieren und Siemens kennen gelernt.
1980 endlich rauchfrei geworden, begonnen viele Kinder zu kriegen und unternehmerische Attitüden entwickelt.
1990 ziemlich fernsehfrei geworden (außer Fußball), mit HIT und CLOU unternehmerisch ganz schön weit oben angekommen.
2000 Dummheiten gemacht, Rückschläge eingesteckt, wieder aufgerappelt.
2010 (fast) autofrei und kaum mehr fliegender, im Cyberspace lebender Internet-Mensch.
2020 ausklingende Einsätze, weniger Stress, aber immer noch dabei.
2030 Game Over
So könnte es sein.
🙂
Offensichtlich geht mein Leben allmählich zu Ende. Auch wenn ich mich über einen Bonus sehr freuen würde. Konkret stelle ich mir die Frage:
Was passiert in den nächsten 4 Jahren?
Geht noch etwas? Podcasts, Auftritte, Projekte rund um die Biophilie …? Was wird mit InterFace – wie schlagen sich das Unternehmen und seine Menschen durch die immer mehr von Volatilität, Ungewissheit, Complexität und Amibivalenz geprägte Zukunft? Wie werden meine Kinder und deren Kinder entwickeln, für die ich ja mal Platz machen muss?
Ich wünsche mir, dass meine Nachkommen nicht nur mich überleben sondern langsam auch die Dinge übernehmen. Und hoffe, dass es uns – mir und meinen (jungen und alten) Freunden – gemeinsam gelingt, dass nicht die falschen (die A……….) an die Macht kommen.
Helft dabei alle mit! Danke!
RMD
5 Kommentare
Also 2010 – da haben wir mindestes schon das Web3.141592 oder zumindest eine Andeutung davon was ubiquitous computing mal sein könnte.
Hallo,
mit Ihrem Artikel „Mein schönster Vortrag war ein Flip-Chart“ haben Sie m.E. mehr über sich erzählt als in dieser „internetgerechten“ Tabelle.
Und die „falschen A….“ sind seit Helmut Schmidt an der Macht.
Erst jetzt freigegeben, habe die Kommentare länger nicht mehr gelesen …
Sorry, Roland
Sehe ich übrigen ähnlich. War eine gute Zeit damals … Roland
Hier übrigens der Link:
https://www.if-blog.de/rd/computer-vintage-4-meine-schonste-folie-war-ein-flip-chart-1981/
War kein Vortrag sondern eine Folie 🙂