Zwischen-Bemerkungen


ZERTIFIKAT
NOPHI/NOKI 1111
Dieser Artikel ist frei von
PHILOSOPHIE und KI
RMD


Heute erlaube ich mir ein paar ZWISCHEN-BEMERKUNGEN. Weil mein letzter Artikel so war, wie es ich eigentlich gar nicht mag – eine komplizierte geistige Onanie, die niemand etwas bringt und die auch keiner mag – außer vielleicht lebensfremde Philosophen, die in ihren Elfenbeintürmen leben und im Accord am Fließband Vorurteile produzieren.

Dabei ist doch alles so einfach. Also:


Nichts wie weg mit:
„Huch – die Welt ist so kompliziert geworden!!!“
oder
„HILFE – alles ist VUCA!“


Nein, alles ist einfach!

Besonders mein letzter Artikel zum Toleranz-Gebot ist da ein ganz schlechtes Beispiel für das „viel zu kompliziert“, das mich ärgert. Ich bin total in die Bullshit-Falle des theoretischen Hin & Her’s der Philosophie hineingetappt.

Am Ende war ich so verzweifelt, dass ich bei der KI (Gemini) Hilfe gesucht habe und das BlaBla… des künstlichen Google-Gehirns weitergegeben habe. Dies Blabla der KI hat mich im übrigen – wie ich gestehen muss – mehr beeindruckt als mein eigenes  Blabla oder das der Philosophen.

Das KI-BlaBla hat mir dann klar gemacht, dass Fragen wie „Darf oder muss der Tolerante auch die Intoleranz tolerieren?“ uns in die Aporie (auch so ein unnötiger Begriff für unauflösbare theoretische Sackgasse) führen. Und die Aporie hilft niemanden …

So schäme ich mich!
Und mache jetzt in „ganz einfach“ weiter!
Keep it simple, stupid!

Zu Beginn – um mich zu rehabilitieren – ein paar Zwischenbemerkungen zu unserer schrecklichen Welt. Die auch gar nicht so VUCA und komplex ist (wie alle behaupten und wie auch ich zwischendurch gemeint habe).

NEIN, die Welt ist nicht schrecklich. Sie ist schön und ich liebe das Leben. Es ist so einfach. Und bringe ein aktuelles Beispiel:

Viele jammern über

den Untergang Europas

JA – auch ich habe den Eindruck, dass es mit Europa abwärts geht.

Viele jubeln jetzt über den Systemwechsel in Ungarn. Und sagen, dass das ein überwältigender Wahlsieg für Europa gewesen wäre. Und für die Demokratie. Und  jetzt würde alles besser werden, weil der Diktator Orban die EU nicht mehr blockieren könne.

Mir fällt da das Bild vom „Licht am Ende des Eisenbahntunnels“ ein. Man geht auf den Schienen lange durch das Tunnel. Endlich kommt sieht man Licht und freut sich. Man weiß aber nicht, ob das das Licht am Ende des Tunnels ist oder der Zug, der entgegenkommt.“

Auch ich habe mich über den Wahlsieg der Opposition gefreut. Aber bevor ich jubele, warte ich besser erst mal ab, was passieren wird.

Wehe, die neue Regierung schafft es nicht, die (ungarischen und europäischen) Probleme zu lösen. Dann kommt schnell der Kater (die Enttäuschung) nach dem Rausch. Und der anschließende rebound könnte um so schlimmer werden.

Ich bin skeptisch, weil die Lage Ungarn’s nicht so einfach ist. Ungarn befindet sich gesellschaftlich und wirtschaftlich in einer angespannten Lage, eingeklemmt zwischen Post-Sozialismus, Bürokratie, libertärem Nationalismus und Kapitalismus. Nach dem Trauma des Ostblocks wurde das Land durch 12 Jahre der Orban-Oligarchie weiter geschädigt. Von seinen Assets her ist es in ein einem wahrscheinlich deutlich schlechterem Zustand als Deutschland. Das bedeutet nichts Gutes.

Es ist Tatsache, dass die Preise für Lebensmittel in Ungarn höher sind als in Deutschland. Die Löhne und Gehälter sind allgemein deutlich (bei Lehrern extrem) niedriger. In Ungarn kann man eigentlich nur gut leben, wenn man über Kapital verfügt (bzw. Einkommen aus solchem hat) oder/und einen „Eigenversorger“ in der Familie hat. Das ist in vielen Ländern des ehemaligen „Ostblock“ wie in Rumänien ähnlich oder (noch) schlimmer.

In diesen Ländern herrscht eine grosse Staatsverdrossenheit; auch deshalb sind solche sensationellen Wahlergebnisse wie in Ungarn möglich.

Der einzige Trost könnte sein, dass die Eigenkapitalquote bei Wohneigentum in solchen Ländern deutlich höher ist als bei uns! Ich fürchte aber, dieser Tatsache sind sich die Menschen in diesen Ländern gar nicht bewußt.

Ich glaube btw., dass Orban nur deshalb (hoffentlich) so friedlich die Macht abgegeben hat, weil er a) schon reich genug ist und b) jetzt eine tolle Karriere in „der Wirtschaft“ auf ihn wartet. Sicher war ihm klar, dass Ungarn wirtschaftlich und gesellschaftlich in einer schwierigen Lage ist und er so auch als Diktator nur verlieren kann. Ich gehe mal davon aus, ihm ist die Größe (Unmöglichkeit) der Herausforderung wohl klar ist.

Da es in den ehemaligen Ländern des ehemals US-beeinflußten Westeuropas (Frankreich, Griechenland, Italien …) ähnlich schlimm ausschaut wie im ehemaligen Ostblock, machen wir uns wahrscheinlich zu Recht Sorgen um Europa und Deutschland.

Dabei ist es so einfach:

Das wichtigste Gut eines Gemeinwesens ist die

TUGEND

Das war dem antiken Lehrer Seneca in Rom schon vor 2.000 Jahren klar! Wenn die Tugend verloren geht, geht auch die Gesellschaft kaputt. Das war wohl so im antiken Griechenland und im römischen Reich auch schon so.

Mit der Tugend ist es so ein Problem: Sie zu leben fällt uns Menschen eh schon schwer. Jetzt leben wir in einem System, das wir KAPITALISMUS nennen. Der fördert bekannter Weise die Tugend leider überhaupt nicht. Das macht uns das tugendsame Leben fast unmöglich.

Wir leben aber nicht nur im KAPITALISMUS sondern auch in einer schlecht gewarteten DEMOKRATIE. In deren Abgründen lauern auch viele Dämonen, die mit TUGEND nichts am Hut haben. Auch das macht es mit der Tugend nicht einfacher.

Wir müssen wahrscheinlich wieder mehr die Tugend leben und an sie glauben, dann hätten wir schon einen großen Schritt hin zu einer besseren Welt geschafft. Deswegen SENECA.

Das ist wohl dIe ERSTE zu erfüllende Bedingung für eine erfolgreiche Transformation!

Die TUGEND respektieren und ihr folgen.

Dann haben wir noch ein wesentliches Problem:

Das LEICHTFERTIGE GESCHWÄTZ

Es nimmt schrill zu! Die Ursachen dafür kann ich nur vermuten?

  • DUMMHEIT ?
    Das Problem wird immer bleiben, Schulen und Lehrpläne (und Kultusministierien) werden darin nichts ändern.
  • BILDUNG ?
    Diese läuft in die falsche Richtung. Die Geisteswissenschaften versagen jetzt schon seit Jahrtausenden. Die explosive Vermehrung der Disziplinen (Bindestrich-Studiengänge) sind auch keine Lösung.

Das ist die ZWEITE Herausforderung für einen gelingende Wandel:

Wir müssen das leichtfertige und unverantwortete Geschwätz eindämmen.

Indem wir uns wieder an eine redliche Dialektik halten. Aber können wir das noch?

Aktuelles Beispiel:

Ich nehme die KLIMAKATASTROPHE.

Da streiten die verantwortlichen (Idioten) sich um Begriffe wie TECHNOLOGIE-OFFENHEIT. Und fordern deshalb die Förderung auch für Verbrenner-Motoren. Und begreifen nicht, dass sie eigentlich eine ZIELOFFENHEIT fordern.

Nur – heute weiß ein jeder, dass wir mehr als einen Grund haben, Mobilität nicht mehr mit fossilen Energien zu realisieren:

  1. Die Klimakatastrophe
    Wir dürfen nicht mehr verbrennen, als sich neu bilden kann.
    (Da haben wir das Handicap, dass wir schon zu viel verbrannt haben).
  2. Die Endlichkeit der Rohstoffe
    Fossile Rohstoffe sind endlich, irgend wann ein mal wird es knapp!
  3. Die Wichtigkeit der Rohstoffe
    Fossile Rohstoffe sind zu wertvoll, ums sie zu verbrennen.

Also MUSS das Ziel sein, Mobilität (und Wärme …) ANDERS zu realisieren.

Da kann es keine ZIEL-OFFENHEIT geben.

So einfach ist das nicht nur beim KLIMA, sondern auch bei den anderen Bedrohungen. Wie bei der Plastik-Vermüllung, Verschmutzung der Ozeane, Bodenverbrauch …

Auch beim Atom-Müll.

Wir suchen verzweifelt – seit Jahrzehnten – nach einem Endlager. Alle Termine dazu haben wir überschritten; die Wahrscheinlichkeit, dass wir je eins finden werden sinkt permanent.

Derweil verrotten die Zwischenlager und werden immer mehr zur großen Gefahr. Und wir müssen froh sein, dass wir seit ein paar Jahren den Anfall von radioakivem Abfall reduziert haben (also die meisten Kernkraftwerke stillgelegt haben):

Trotzdem fordern relevante Kreise den Wiedereinstieg in den Atomstrom?

Man sieht:
Auch beim notwendigen Wandel werden wir die Tugend gut gebrauchen können. 

ALSO: SCHLUSS MIT WAS?

(kleine Hilfe beim Raten: Es geht um den großen Feind der TUGEND und beginnt mit einem „K“)
Wer es als erster errät, den lade ich zum Kaffee ein!

Jetzt aber zur DRITTEN meiner ZWISCHEN-BEMERKUNGEN. Jetzt geht es um das Thema, dass mir wohl das Wichtigste ist: Um den FRIEDEN! Ich weiß, dass es vielen Menschen genauso geht wie mir: Sie wollen FRIEDEN und verabscheuen KRIEG.

Das mit FRIEDEN und KRIEG ist auch ganz einfach. Dazu brauche ich auch keine Philosophie. Und auch keine Ethik, Psychologie oder Sozialwissenschaft. Ich muss einfach kapiert haben, dass Krieg eine ganz schlimme Form von Gewalt in der  Gesellschaft ist (kollektiver und invidueller.

Früher war die Antwort, wie man KRIEG abschafft, ganz einfach und bestand aus der Frage:

Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin?

Alles klar?

Leider liegt dieser klugen Frage ein Denkfehler zugrunde. Es ist ja schon Krieg! Also kein normaler Zustand mehr. Und dann kann das mit dem „nicht mehr hingehen“ ziemlich schief gehen.

Es ist aber auch wieder ganz einfach: Wir müssen den Krieg vermeiden, solange es möglich ist. Also in Friedenszeiten.

Krieg ohne Waffen und Armeen ist schwer vorstellbar. Also dürfen wir keine Waffen herstellen. Und auch nicht liefern. Auch keine Armeen aufbauen und Kriegstüchtigkeit anstreben. Nur dann haben wir eine Chance, Frieden zu realisieren.

Jetzt sind wir auch schon bei meiner VIERTEN Anmerkung: Es geht um die

Gewalt

Auch so ein Thema: Gewalt mag keiner. Aber jeden wird eine neue „Gewalt-SAU“ durchs Dorf getrieben. Zurzeit ist die „sexuelle Gewalt gegen Frauen im Internet“ ein Dauerbrenner in den Medien.  Dauernd werden neue, komplizierte und unkontrollierbare Gesetze gefordert und auch kreiert. Auf EU- und nationaler Ebene. Völkerrechtlich.

Nur:
Anfang der 60iger Jahre haben wir im Englisch-Unterricht die britischen Bobbies bewundert. Die ihren Dienst in guter alter britischer Tradition unbewaffnet durch führten. Ganz einfach zu Fuß auf den Straßen. Und hätten uns das auch für die neue Bundesrepublik gewünscht.

Das Gegenteil ist passiert. Laufend begegne ich heute schwer bewaffneten Einsatzkräften. Polizisten, die bis an die Zähne bewaffnet sind, so dass ihnen das Laufen schwer fällt!

Dabei wäre auch das so einfach:
Sogar meine 12 jährige Enkelin hat in unserem Podcast (BALDES / DUERRE) vor kurzem gesagt, das sie sich „Regeln wünscht, weil man diese brauchen würde“. Und  sie hat gemeint, dass „man dafür sorgen müsse, dass diese Regeln auch eingehalten werden“ (Jetzt auch auf spotify und youtube).

So einfach ist das mit der Gewalt. In menschlichen Gemeinschaften brauchen wir anscheinend (offensichtlich) Regeln. Wir wünschen uns, das diese eingehalten werden. So brauchen wir Polizisten, die für die Einhaltung sorgen. Eine der wichtigsten Regel ist die Gewaltfreiheit.

Also muss diese auch für die Regelhüter gelten.

In England hat der unbewaffnete „Bobby“ gut funktioniert. Das hat den Bobbys genutzt und war auch statistisch so belegt. Ich weiß immer noch nicht, warum man die Bobbies wieder bewaffnet hat.

Das waren dann noch ein paar gewaltfreie GEWALTFREIE ZWISCHEN-BEMERKUNGEN. Nur noch mal meine zentrale Bitte:

Keep it simple, stupid!

Und das geht ganz ohne große deutsche Denker wie Kant oder Heidegger. Die machen es nur so kompliziert, dass es keiner mehr versteht.

RMD

 

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