Zwei Auftritte!
Wir, Wolfgang Baldes und ich, werden 2026 in unregelmäßigen Abständen als „spoken word“-Duo BALDES / DUERRE öffentlich auftreten. Wir starten mit zwei „kommentierten Lesungen, die ins Gespräch führen“ sollen. Die Aufführungen sind aktuell noch kostenfrei und finden im Rahmen von Erwachsenenbildung statt. Bei unseren Produktionen, wie das Hörbuch „Kerker“ von Rupert Lay, unserem biophilen Lesebuch „vom glückendem Leben“ und unserer Podcastserie „Werkstattgepräch“ haben wir dafür gesorgt, dass es immer auch einen kostenfreien Zugang gibt.
Im Februar geht es los:
„Vom glückenden Leben“ – Eine kommentierte Lesung
Ort: Kath. Pfarrzentrum St. Johann Baptist, Gröbenzell, Kirchenstr. 16c, Geschwister-Scholl-Raum – Zeit: Dienstag, 3. Februar 2026, 19.30-21 Uhr
Ort: Stephani-Haus, Taufkirchner Str. 1, Hohenbrunn b. München – Zeit: Dienstag, 10. Februar 2026, 19.30-21 Uhr
mit Wolfgang Baldes, Diakon i.R., und Roland Dürre, Unternehmer i.R.
Zu erleben ist ein Dialog zweier Protagonisten der Biophilie. Sie erzählen von der Liebe zum Leben in Geschichten, Gedichten und anderen Beiträgen. Wolfgang Baldes hat einen literarisch-philosophisch-theologischen Hintergrund, Roland Dürre zielt als erfolgreicher Software-Unternehmer auf Selbstorganisation, Teilhabe und Eigenverantwortung. Beide setzen unkonventionelles Denken vor Dogmatismus, beiden ist ein „Sowohl als-auch“ meist lieber als ein „Entweder-oder“. Beide bewegt die Frage „Wie kann Leben gelingen?“ und wollen darüber ins Gespräch kommen. Und beide haben gemeinsam ein Lesebuch zur Biophilie herausgebracht, das im Internet frei zur Verfügung steht: https://www.rupert-lay.de/books.htm.
Legende:
Die ENTE ist eine Marionette, die mitspielt. R steht für Roland, W steht für Wolfgang (den beiden Akteuren).
Orientierung / Programm und Kostproben…
… Musik von Jolly Kunjappu (vom Handy)
PROLOG:
(Vorprogramm)
- R Ente ALOF
- W Vorstellung Wolfgang
- R Vorstellung Roland
LESUNG – Texte aus unserem Lesebuch „Vom glückenden Leben“
Liebe
- Einleitung:
W Biophilie und die Biophilie-Maxime
- Liebe – Der Gedanke der Biophilie-Maxime
- W Erich Fromm: Über die Liebe zum Lebendigen (gekürzt)
- R Rupert Lay: Orientierung durch Biophilie (gekürzt)
- Leben – In der Gegenwart oder einfach nur sein:
- W A.A. Milne: Nichts tun
- W A. de Saint-Exupéry: Wie einfach sind die wesentlichen Ereignisse!
- Frieden – bedrohter Frieden
- R Das Glück nicht zerstören (chinesisches Märchen)
- W Sophies Welt
… dann Breit aus die Flügel (musikalische Einlage) - W Hanns Dieter Hüsch: Kindergeschichte
- Freiheit (im Kontext der Demokratie)
- R (Fragen / W (Antworten): Lea Ypi: „Frei“
Ketzerisch sein, unkonventionell gegen den Markt der Selbstverständlichkeiten - W Rupert Lay: „Ketzern verzeiht man nicht“ – auch eine Überleitung zu „Im Kerker des Selbstverständlichen
- R (Fragen / W (Antworten): Lea Ypi: „Frei“
- W Schlussgedanken (EPILOG)
ZUGABE 1 (nur bei großer Begeisterung)
R als ALOF. die ENTE:
Warum heiße ich ALOF?
ZUGABE 2 (nur bei sehr großer Begeisterung)
R als ALOF. die ENTE:
Was ist Führung in Politik und Wirtschaft.
Verabschiedung:
R und W Appell:
Helft bitte alle mit, dass. sich die Biophilie (W) durchsetzt und sich nicht die Falschen durchsetzen.
… kurze Musik von Jolly Kunjappu vom Handy
INHALTE:
ALOF, die ENTE: KLAGELIED einer ENTE (Prolog)
Ich bin die ENTE ALOF. Ich bin ein Nichts. Weil ich kein Mensch, sondern nur ein Tier bin. Ich habe keine Entenwürde und werde an Weihnachten geschlachtet. Man nennt das “eine disruptives Veränderung“.
Meinem Erschaffer hat mich vor bald 20 Jahren verkauft. Auf dem Flohmarkt! Gekauft hat mich Roland. Der hatte einen kleinen Schratz dabei, ein Mädchen. Der kleine Fratz hat immer nur geschrien. Bis er mich sah! Da hat nur noch gelacht. Das hat des Rolands Herz gerührt.
Ich soll jetzt ja mit auftreten, da wollte er mir einen Namen geben. Donald! Weil ich eine berühmte Ente werden sollte! Da habe ich protestiert. Wer mag in der heutigen Zeit noch Donald heißen? Würden Sie mit einem Donald gemeinsam in der Straßenbahn fahren?
Die gute Zeit bei der Familie von Roland und dem Schratz war bald vorbei. Dann hing ich an einem Haken und verstaubte. Ich soll jetzt das Duo BALDES/DUERRE vorstellen. Ich gehöre Roland Dürre, einem Unternehmer und ITler. Wolfgang Baldes und Roland sind Partner, er war Diakon und Seelsorger.
Beide wollen Biophile Geschichten erzählen und vorlesen.
Mit der Biophilie, der Liebe zum Leben, geht es auch um Wolfgangs Onkel, den berühmten Rupert Lay. Er war Jesuit und Philosoph, hat 50 Bücher geschrieben und war der Nestor von Ethik und Moral in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Hier geht es um Wolfgangs Onkel, den berühmten Jesuitenpater, Professor und Dr. Rupert Lay. Er hat mehr als 50 Bücher geschrieben bzw. herausgegeben und war der Nestor von Ethik und Moral in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für mich war er ein Pionier der Erwachsenenbildung. Denn die meisten der erfolgreichsten Manager aller Branchen des Wirtschaftswunderland besuchten seine Seminare und wurden so erfolgreich und glücklich.
Die beiden Akteure auf der Bühne stellen sich selbst vor.
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ALOF, die ENTE: Warum heiße ich ALOF? (Zugabe 1)
Ich habe Euch versprochen, dass ich erkläre, wie ich zu meinen komischen Namen kam.
Ich bin ja nur die Ente vom Roland. Der hat in seinem Leben als Unternehmer viel über Führung gequakt. Er hatte komische Ideen. Von Managern und Politikern hat er Tugenden wie Respekt, Augenhöhe, Partizipation, Achtsamkeit und Demut anstelle von Machtstreben, Recht Haben, besser Wissen und immer Siegen Wollen gefordert. Er hat sich eine Arbeitswelt ohne Regeln, Vereinbarungen,Kennzahlen, Bewertung-Arithmetik wie sinnlose Prozessen gewünscht (#norules).
Auch ich als Ente meine, dass wahre Führungskräfte, die nicht nur Chef und Manager sein wollen, eine bodenständige Feedback- und kluge Fehlerkultur entwickeln müssen. Täuschen und Tarnen, Betrügen und Lügen ist der falsche Weg.
Und dann kam er auch noch auf die Idee, dass in agilen, einfachen, offenen bottom-up Systemen mit gelebtem Respekt und einem Umgang auf Augenhöhe Menschen erfolgreicher und glücklicher werden könnten als in hierarchisch organisierten und topdown geführten Systemen.
alof wurde so die Abkürzung für agile, lean, open und fast!
Das alles hat der Roland bei Rupert Lay gelernt. Und ist damit leidlich erfolgreich und glücklich geworden.
Weil Rupert ihn Ernst genommen hat! Und er sagt deshalb heute hier noch mal explizit: DANKE RUPERT!
Und ich, die Ente, bedanke mich bei Roland, dass er mich ALOF genannt hat.
ALOF, die ENTE: Was ist AGILE? (Zugabe 2)
Wenn man von biophil spricht kommt man agil nicht vorbei. Und dann kommt man zwangsläufig zum
Manifesto for Agile Software Development
“We are uncovering better ways of developing
software by doing it and helping others do it.
Through this work we have come to value:”
Die vier zentralen Gedanken:
- Individuals and interactions over processes and tools
- Working software over comprehensive documentation
- Customer collaboration over contract negotiation
- Responding to change over following a plan
Das ist mein Leben, daran glaube ich als Ente in schwierigen Zeiten!
Weil das ist ENTENGEILE BIOPHILIE !!!
Die Zugaben stehen hier schon zum Lesen bereit. Sie finden aber nur statt, wenn die Zuhörer vor Begeisterung gar nicht mehr heim wollen 🙂
Soweit das Programm. Damit Ihr schon mal wisst, das Euch erwartet.
ich freue mich, wenn Ihr kommt.
RMD
P.S.1
Mehr Information zu unserem Projekt „Rupert Lay“ finden SIe auf der der Website von Wolfgang Baldes.
P.S.2
Soll es ein Kaffee oder ein Bier für die Künstler sein – oder wollen Sie uns unterstützen oder einfach etwas Gutes tun?
Wir arbeiten für unser Biophilie-Projekt ehrenamtlich. Um so mehr freuen wir uns auf Ihr Feedback. Es gibt aber auch die Möglichkeit, virtuell allen beteiligten Künstlern “ein Getränk für die auszugeben”. Dafür nutzt bitte ganz einfach paypal mit diesen beiden Adressen:
Fürs Lesebuch bitte an https://www.paypal.com/pool/9dC61pCUED?sr=ancr (auf S. 117 des Lesebuchs) oder ganz einfach an roland@duerre.de (Vermerk CAFÉ oder BIER …)
Wir bedanken uns und trinken dann gerne das Getränk auf Ihr spezielles Wohl! 🙂
Größere Spenden freuen uns auch. Wenn wir diese für unser Projekt einsetzen sollen, dann vermerken Sie das bitte auf der Überweisung (auch über paypal an roland@duerre.de ) mit dem Kennwort #BIOPHILIE. Wie werden dann die Zuwendung kontrolliert und transparent für unser Projekt (Reisespesen, Tantiemen für Lesungen, notwendige Kosten, Honorare für Musiker …) einsetzen und dabei darauf achten dabei dass die Gesetze (allgemein und steuerlich) befolgt werden.
Die Arbeit für BIOPHILIE ist für uns Liebhaberei. Deshalb wollen wir unser Projekt so schlank halten wie möglich und haben explizit keine juristische Person (Verein, GmbH …) gegründet. So können wir auch keine Quittungen ausstellen, die steuerlich abzugsfähig sind.
Wir freuen uns aber auch, wenn Sie durch uns angeregt Gutes tun und sich zum Beispiel für Kinder und alte Menschen in Not einsetzen. Gerne – und natürlich – können Sie sich die Vereine, an die Sie spenden wollen selbst aussuchen und Ihr Geld direkt dorthin senden
Den Nutzern und Lesern der Rupert Lay Bücher empfehlen wir an das Kinderhospiz Haus Anna in Eichendorf (Spendenadresse befindet sich auf der https://www.rupert-lay.de/books.htm ) zu spenden.
Wir können dann nur noch Euch allen ein herzliches DANKE sagen!

