Nur eine Geschichte!

Jedes Bild hat eine Geschichte. Die Geschichte zu folgenden Bild beginnt bei Seneca. Aber eigentlich geht es in diesem Artikel um Kommunikation. Und um die Frage: Wie bringe ich eine Botschaft am besten weiter und rüber. Das scheint mir ein schwieriges Thema.

Ich bringe ein Beispiel aus dem Leben und unserem Wirken.


Meinen Partner Wolfgang Baldes mag ich. Weil er ein netter Kerl und guter Kamerad ist. Ich schätzen ihn fachlich auch aus vielen Gründen. Wie wegen seiner Fähigkeit, sehr analytisch und klar zu denken. Er verfügt über ein großes Wissen. Gerade wenn es um die „Geisteswissenschaften“, wie um Philosophie, Psychologie, Anthropologie, soziale Biologie und ähnliches geht, verfügt er über eine enorme Kompetenz, die mich beeindruckt. Und die er auch klar kommunizieren kann. So macht mir die Zusammen-Arbeit mit ihm viel Freude.


Heute bringe ich ein Beispiel für einen Versuch der erfolgreichen Kommunikation unserer Zusammenarbeit:

Ich erzähle Wolfgang aus meiner Vergangenheit. Von einem meiner Mentoren, den er auch kennt. Dieser Mentor war ein berühmter Manager in der Zeit der frühen jungen BRD. Viele Jahre hat er Teile eines großen internationalen Konzerns erfolgreich durch die Wellen des Wirtschaftswunderlandes gelenkt.

Aus meinem Mentor wurde mein Freund. Bei einem privaten Besuch hat er mit ein kleines Büchlein zum Geburtstag geschenkt „SENECA für MANAGER“.  Zuerst war ich überrascht. Denn:Was hat Seneca mit Managen zu tun?
(Heute weiß ich, dass nicht nur der Seneca viel zum „managen“ zu sagen hat. Sondern z.B. auch der Sokrates. Und wir das klassische Wissen nutzen und im modernen weiterentwickeln müssen).
Wie dem auch sei, ich war von meinem Geschenk begeistert und habe die enthaltenen Zitate gerne und erfolgreich genutzt.

Auch das Vorwort im Büchlein hat mich begeistert:
„SENECA war ein Lehrer, der wollte, dass seine Schüler erfolgreich und glücklich werden sollten“.  

Dies erzähle ich meinem weisen Partner Wolfgang weiter. Er hält mir entgegen, dass nach seinen Studien „SENECA vielmehr die Tugendhaftigkeit und den Wert der Tugenden“ gelehrt hätte! Da kam ich ins Grübeln. Aber – wie ein Blitz – ging mir die Conclusio durch den Kopf:


TUGENDEN, ERFOLG und GLÜCKENDES Leben sind EINS!


Ich habe dann eine Challenge gestartet. Und darum gebeten, ein Cartoon zu malen, dass unseren Gedanken-Wechsel einfach wieder gibt. Gerne auch mit KI.

Obiges Cartoon hat dabei gewonnen. Mein Sohn Martin hat es mit Gemini gestaltet (von Gemini gestalten lassen).


Wir (BALDES / DUERRE) haben ja, um Biophilie „erfühlbar“ („erlesbar“ 🙂 ) zu machen, unser Biophiles Lesebuch herausgegeben und diesem „Vom glückendem Leben“ als Titel (von SENECA) gegeben.

Man findet es auf der Bücherseite von Rupert Lay (verfügbar zum freien Download!).

Da finden sich viele Texte, die noch für eine solche Challenge geeignet wären. Z.B. auf den Seiten 80 (Weisheit der Wüstenväter) oder Seite 171;  auf den Seiten 196 (Anthony de Mello) und 134 (Ludwig Wittgenstein – Gutmütigkeit, Reiter) oder Hilde Zieglers Texte.

Und viele mehr! Ihr dürft los legen!


RMD

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