myLIFE – Ziele und Realisierung

In den letzen 3 Artikeln habe ich

  • meine Lebensplanung aus 2008 wieder aktualisiert:
    Internet Biographie RMD 
  • das Thema storytelling wieder aufgefrischt:
    Erzähl-Mahl
    (das ich für relevant erhalte, weil Narrative heute so wichtig sind)
    und
  • und über Gefühle geschrieben
    Das Gefühl halte ich ja mittlerweile für wichtiger als die kopfgesteuerte Dominanz dieser unserer VUCA-Welt.

Heute berichte ich meine drei letzten großen Ziele (Wünsche), die ich als Mensch im 76. Lebensjahr noch habe:

  • Mein gutes Leben soll noch ein paar Jahre weitergehen! So wie das gute Leben meiner Nachkommen (Kinder, Enkel und deren Freunde) bleiben soll.
  • In der von mir und meinen Freuden bewohnten Region soll andauernder Frieden sein (am besten überall in der Welt)
    und
  • die InterFace AG soll mich erfolgreich überleben und dabei ein besonderes Unternehmen bleiben!

Das sind meine größten Wünsche! Besonders die ersten beiden. Alle drei passen irgendwie zusammen. Wobei mir die ersten beiden wichtiger erscheinen als der dritte. Das wäre halt auch schön.

ERSTER WUNSCH:

Der Wunsch nach Erhalt des Wohlstands.


Mein gutes Leben und das meiner Nachkommen. Das möchte ich nicht verlieren. Und es soll auch meinen Nachkommen erhalten bleiben.

Wenn ich hier von meinem Leben spreche, dann meine ich damit auch meinen Tod. Denn der Tod ist nach meiner Überzeugung natürlicher Teil des Lebens. Also wünsche ich mir ein gelingendes Leben bis zu meinem Tod. Und dann einen gelingenden Abschied vom Leben.

So möchte ich bis zu meinem Tod gesund bleiben. Bis zum Schluß wünsche ich mir in einer Situation zu sein, die mir Bewegen, Denken, Gehen, Hören, Riechen und Sehen ermöglicht. Denn all das ist, wie ich erleben musste, eine riesengroße Herausforderung, also ein großes Geschenk und absolut keine Selbstverständlichkeit.

Dafür – das ist mir klar – muss ich auch etwas tun. So versuche ich, jeden Tag und bei jedem Wetter mindesten eine Stunde zu radeln (nicht-elektrisch), um meinem Körper das entsprechende Maß an Bewegung zu kommen zu lassen. Auch nehme ich geflissentlich dem Rat der Ärzte folgend meine HighTec-Medikamente, die helfen sollen mein Altwerden menschenwürdig zu halten. Das fällt mir nicht einfach, ich zweifele oft an der Sinnhaftigkeit und kann nur hoffen, dass die Schulmedizin Recht hat.

Aber gegen den Tod wird das letzen Endes alles nicht helfen. Der wird garantiert eintreten. Dann kommt es zur letzten Abrechnung. Ich hoffe, dass ich dann bin sagen, kann: Ich habe nichts versäumt! Dass ich nichts Verpasstem nachtrauern muss und es mir gelingt, „gut“ zu sterben.

Ich beuge vor, in dem ich versuche, Tugenden wie Agilität, Beständigkeit, Bescheidenheit, Bodenständigkeit, Einfachheit, Redlichkeit mit einer Prise Demut zu leben und die Dämonen der Eitelkeit, der Gier, des Hasses, der Macht, des Stolzes und des besser Wissen erst gar nicht an mich heranzulassen. Die ist ganz schön schwierig und ob es ausreichen wird, weiß ich ja noch nicht. Aber – ich empfinde es schon mal als einen guten Ansatz.

Und versuche, dies auch meinen Kindern und Enkeln wie meinen Freuden zu vermitteln und vorleben.


ZWEITER WUNSCH:

Der Frieden soll erhalten bleiben.

Der Frieden soll erhalten bleiben. Das bedeutet: Ich will, dass es hier wieder mal Krieg geben darf.  und sich eine demokratie-nahe Zivilisation in Frieden weiterentwickelt. Eine große Herausforderung! Was kann ich da machen?

Als erstes muss ich selber meinen Frieden finden! Das ist schon schwer genug. Noch schwieriger wird es, wenn ich aktiv andere Menschen für den Pazifismus zu gewinnen. Ich versuche das, in dem ich mich an zwei Podcasts beteilige. So mache ich mit Jolly Kunjappu  FRIEDEEN und mit Wolfgang Baldes das WERKSTATTGESPRÄCH. Auch mit Wolfgang Baldes engagiere ich im Projekt BIOPHILIE. Hier versuchen wir, die Menschen durch die Biophilie Rupert Lays als Teil der Philosophie zu überzeugen, dass Frieden und Gemeinsamkeit einfach mehr Sinn machen als Krieg und Gegnerschaft.

DRITTER WUNSCH:

 InterFace AG als besonderes Unternehmen soll mich erfolgreich überleben.


Nach zwei Jahren des Hirnen und Planen habe ich am 1. April 1984 die InterFace Connection gegründet. Daraus ist die InterFace AG geworden, die ich bis 2015 als Vorstand und dann noch mehrere Jahre im Aufsichtsrat begleitet habe. Heute bin ich nur noch Mehrheitsaktionär.

Mit und bei der InterFace habe ich sehr schöne Jahre erlebt, in tollen Teams gearbeitet und durfte an wunderbaren Projekten arbeiten. Immer standen wunderbare Menschen an meiner Seite. So wünsche ich mir, dass die InterFace AG als besonderes Unternehmen erfolgreich bleibt und mich um einige Jahrzehnte überlebt.

Dazu will ich beitragen, indem ich einen weiteren Podcast aufnehme, in dem ich meine Biographie abbilde.


Ich hatte ein sehr schönes Leben in einer tollen Zeit. Ich habe die junge Bundesrepublik und ihren Aufstieg aus den Routinen erlebt. Ich durfte mit einer wunderbaren Frau zusammen sein, die uns sieben Kinder geschenkt hat. Ich habe ein Unternehmen gegründet, das mich auch heute noch begeistert. Ich durfte in verschiedenen Lebensphasen unheimlich vieles Lernen und Neues erfahren, gleich ob das Jahrzehnt als Schüler von Rupert Lay war, oder die Erfahrungen bei RISE (Simon Grand) an der Hochschule St. Gallen oder die Phase des PM-Camp in Dornbirn und weit über DACH hinaus. 

Und ich durfte viele tolle Reisen erleben. Rad-Reisen, Zug-Reisen, Flug-Reisen. Ins gesamt hat mich das Leben durch 80 Länder geführt. 

So habe ich viele Geschichten zu erzählen, aus denen wir lernen können. Denn es gilt – wie der weise Mann sagt – „Kein HEUTE ohne GESTERN, kein MORGEN ohne HEUTE“!

Für all das bin ich sehr dankbar!

RMD

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