Letzte Wochen waren Wolfgang und ich in unserem „Studio“. Es war wiedermal an der Zeit, einen Podcast aufzunehmen.
Was war passiert?
Im Dezember 2025 hielt ein Abgeordneter des Thüringer Landtags eine Rede, die uns ins Nach- und Weiterdenken brachte. Zum Thema der Wehrbereitschaft junger Leute in Deutschland fragte der Abgeordnete, für was es sich denn in unserem Land noch zu kämpfen lohne. Und er zeichnete dabei ein düsteres Bild, das wir in keiner Weise teilten.
Stattdessen fragten wir uns: Was ist uns so wertvoll, dass wir es besonders vermissen würden, wenn es nicht mehr da wäre? Beide waren wir uns sicher: Wir würden dafür keinesfalls die Waffe in die Hand nehmen und damit kämpfen. Obwohl wir es so sehr vermissen würden, wenn man es uns mit Gewalt nehmen würden. Denn wir halten es mit Sokrates, der im Gordias des Platon sagt, es sei besser Unrecht zu erleiden als Unrecht zu tun.
Daraus ergab sich ein neues WERKSTATTGESPRÄCH mit dem Titel
„Was würde ich sehr vermissen? Ein Plädoyer für Frieden“
Es wurde ein schönes Gespräch. In Youtube oder Spotify kann man es anhören.
Die zirka halbe Stunde für die Aufnahme verging im Fluge. Wir hatten noch Zeit über, und beschlossen gleich nochmal einen Podcast aufnehmen. Der Titel sollte sein:
Wie geht es weiter? Ein spontaner Podcast zum Biophilie-Projekt.
Den kann man auch in Youtube oder spotify anhören.
Dieshalb wollten wir über unsere Arbeit sprechen. Wir – Roland Dürre und Wolfgang Baldes, der Unternehmer und der Diakon, bekannt als BALDES /DUERRE, (beide im Unruhestand), haben es uns zur Aufgabe gemacht, einen Kerngedanken des Jesuiten, Philosophen und Managerberaters Rupert Lay weiter zu entwickeln und interessierten Menschen nahe zu bringen: Die Biophilie, als Liebe zum Leben. Wie haben dazu ein Lesebuch herausgegeben: „Vom glückenden Leben“.
Wir gehen davor aus, dass das Leben des einzelnen Menschen genau dann gelingen kann, wenn die Liebe zum Leben im individuellen, sozialen, beruflichen und natürlichen Umfeld Raum einnimmt.
In unserer kommentierten Lesung am 10. Februar 2026 in Hohenbrunn haben wir beide als Protagonisten der Biophilie-Maxime von Rupert Lay diese vorgestellt und sie durch Geschichten erläutert. Von vielen Besuchern gab es positive Rückmeldungen. Es ist uns gelungen, so einen Resonanzraum der Biophilie zu schaffen.
In diesem am 25. Februar 2026 eher spontan entstandenen Podcast schauen wir zurück und nach vorne in die Zukunft: Wir wollen gerne weitermachen mit einer „business edition“ zum Thema eines biophil gestalteten Berufslebens, zu biophilem Management, zu biophiler Führung. Kann das gehen? Oder scheitert es an den Vorgaben des jeweiligen Systems? Wie verträgt es sich mit ökonomischen und ökologischen Zwängen?
Dazu stellen wir beide erste Überlegungen an. Und das Lesebuch gibt einige Texte an die Hand, unter anderem von Rupert Lay. Es ist als freier Download verfügbar auf der Rupert-Lay-Seite unter der Rubrik Bücher.
Weitere Informationen findet Ihr:
www.if-blog.de
www.wolfgangbaldes.de/#kerker
www.rupert-lay.de/books.htm
www.youtube.com/@menschImAnthropozaen
www.youtube.com/@wolfgangbaldes1687
P.S:
Das Titelbild „colors in kove“, (Acryl auf Leinwand, 120 x 100 cm, 2026. © Jolly Kunjappu) ist von Jolly Kunjappu.
P.S. 1:
Für den Fall, dass Sie uns (BALDES / DUERRE, mir als Autor von IF-Blog oder unseren Künstlern) einen Kaffee oder ein Bier ausgeben wollen oder auch nur – vielleicht inspiriert durch uns – nur GUTES TUN wollen, dann gibt es folgende Möglichkeiten:
Um den beteiligten Künstlern “ein Getränke auszugeben”, dafür nutzt bitte eine dieser beiden Adressen bei Paypal:
Fürs Lesebuch bitte an https://www.paypal.com/pool/9dC61pCUED?sr=ancr (auf S. 117 des Lesebuchs) oder ganz einfach an via paypol ab roland@duerre.de (mit Vermerk wie CAFÉ oder BIER …).
Wir bedanken uns und trinken dann gerne bei Gelegenheit ein Getränk auf Ihr spezielles Wohl! 🙂
Größere Spenden freuen uns auch. Wenn wir diese für unser Projekt einsetzen wollen, dann vermerken Sie das bitte auf der Überweisung (auch über paypal an roland@duerre.de ) mit dem Kennwort #BIOPHILIE. Wir werden dann die Zuwendung kontrolliert und transparent für unser Projekt (Reisespesen, Tantiemen für Lesungen, notwendige Kosten, Honorare für Musiker …) verwenden und dabei darauf achten dass die Gesetze (allgemein und steuerlich) befolgt werden.
Unser Einsatz für BIOPHILIE ist für uns Liebhaberei. Deshalb wollen wir unser Projekt so schlank wie möglich halten und haben deswegen keine juristische Person (Verein, GmbH …) gegründet. Das würde uns nur ablenken. So können wir auch keine Quittungen ausstellen, die steuerlich abzugsfähig sind.
Aber auch wenn Sie nur Gutes tun wollen, dann ist das einfach möglich!
Wir freuen uns aber auch, wenn Sie – vielleicht angeregt durch uns – Gutes tun und sich zum Beispiel für Kinder und (alte wie junge) Menschen in Not einsetzen. Gerne – und natürlich – können Sie sich dann die Vereine, an die Sie spenden wollen, selbst aussuchen und Ihr Geld direkt dorthin senden. Dann können Sie von diesen auch eine Spendenquittung bekommen, die es bei uns natürlich nicht geben kann.
Den Nutzern und Lesern der Rupert Lay Bücher (wie dem Hörbuch KERKER) empfehlen wir, an das Kinderhospiz Haus Anna in Eichendorf ( Spendenadresse befindet sich auf der https://www.rupert-lay.de/books.htm ) zu spenden.
Es bleibt uns dann nur noch, ein herzliches DANKE zu sagen!
Wofgang Baldes und Roland Dürre